Mit neuen Sommercamps, einem dritten Golf Pro und 42 Löchern vor Bergkulisse wird das Allgäuer Resort zur Adresse für Familiengolf. Head Professional Andy MacDonald erklärt, warum der Sport Generationen zusammenbringt.
Golf galt lange als Sport der Erwachsenen. In der «Sonnenalp» im Allgäu spielen heute mehrere Generationen selbstverständlich gemeinsam. Diesem Wandel trägt das Resort in diesem Sommer mit einem erweiterten Programm Rechnung.
Neu bietet die Golfacademy in den Ferienzeiten Kurse wie «Kids Golf Next Level Trainings» für 8- bis 16-Jährige an. Zudem finden im August zweitägige Sommer-Golfcamps für Jugendliche mit Platzreife statt. Seit Frühling 2026 wird das bestehende Team um Andy MacDonald und Paul West durch Ronald Hummeling verstärkt. Der gebürtige Niederländer war zuvor fünf Jahre beim Golfclub Oberstdorf sowie zwei Jahre beim Golfclub Dirkshorn in den Niederlanden tätig. Er übernimmt die Leitung der neuen Jugendcamps. Das Sonnenalp Resort reagiert damit auf eine Entwicklung, die sich im gesamten DACH-Raum zeigt: Golf gewinnt bei jüngeren Zielgruppen und Familien zunehmend an Attraktivität.
Der Mann hinter der Academy
Andy MacDonald ist in England aufgewachsen, in einer Familie, in der Golf selbstverständlich war. Auf väterlicher Seite spielten alle, und für ihn stand früh fest, dass auch er diesen Weg einschlagen würde. Seit über 40 Jahren ist er als PGA Golf Professional tätig. 2023 übernahm er als Head Pro die Leitung der Golfacademy Sonnenalp. Was ihn bis heute antreibt, ist nicht allein die Technik. Es ist das, was auf dem Platz zwischen Menschen passiert: «Golf ist für mich ein idealer Sport für die ganze Familie. Besonders schön finde ich, dass mehrere Generationen gemeinsam spielen können: Kinder, Eltern und Grosseltern. Das gibt es nur bei wenigen Sportarten.»
Andy MacDonald lebt privat, was er beruflich vermittelt: «Auch ich spiele in meiner Freizeit am liebsten mit meiner Familie. Es macht Spass, gemeinsam auf dem Platz zu stehen, sich gegenseitig zu motivieren und die eigenen Fortschritte zu sehen.»
Das Handicap-System schafft vergleichbare Bedingungen
Möglich macht das eine Besonderheit des Golfsports: das Handicap. Diese Zahl beschreibt die Spielstärke jeder Spielerin und jedes Spielers. Wer schwächer spielt, erhält Vorgabeschläge, wer stärker spielt, weniger. So treten am Ende alle zu vergleichbaren Bedingungen an. Ein zehnjähriges Kind kann auf diese Weise gegen die Grossmutter gewinnen, obwohl beide ein ganz unterschiedliches Niveau haben.
Golf verbindet Generationen und begeistert zunehmend die Jugend
«Es ist beeindruckend, wie schnell junge Golfer:innen Fortschritte machen, wenn Spielfreude und gezieltes Training zusammenkommen», sagt Michael Fässler, der das Sonnenalp Resort gemeinsam mit seiner Ehefrau Anna-Maria Fässler in der vierten bzw. fünften Generation leitet. «Und wenn dann noch Eltern oder gar Grosseltern mit den Kindern und Enkeln auf die Runde gehen, merkt man: Golf verbindet Generationen. Genau deshalb bauen wir dieses Angebot gezielt aus.»
Im Rahmen des «Family Course Programm» wurden die Abschläge am Golfplatz Oberallgäu gezielt verkürzt und an junge Spielerinnen und Spieler angepasst. Das ermöglicht Erfolgserlebnisse und fördert Motivation und Spielfreude.
Weitere Beiträge
Schuhkult Bern: Neue Handschrift für ein Kultgeschäft
Europäische Manufakturen bleiben bei Schuhkult an der Christoffelgasse weiterhin im Vordergrund.…
Wenn Bern zum Theater wird: «Sonnen à Table» gastiert im Restaurant ZOE
Ein Tischtuch als Bühnenbild. Verjus als Hauptdarsteller. Geschmack als Partitur.
Neues Hofgut auf der «Sonnenalp»: Wo Kinderträume auf Pferderücken Wirklichkeit werden
Das Resort hat auf seinem Hofgut ein Areal mit moderner Reithalle, einem Restaurant und darüber…








