Drei Generationen, ein Abschlag: Wie Golf zum Familiensport wird
Mit neuen Sommercamps, einem dritten Golf Pro und 42 Löchern vor Bergkulisse wird das Allgäuer Resort zur Adresse für Familiengolf. Head Professional Andy MacDonald erklärt, warum der Sport Generationen zusammenbringt.
Golf galt lange als Sport der Erwachsenen. In der «Sonnenalp» im Allgäu spielen heute mehrere Generationen selbstverständlich gemeinsam. Diesem Wandel trägt das Resort in diesem Sommer mit einem erweiterten Programm Rechnung.
Neu bietet die Golfacademy in den Ferienzeiten Kurse wie «Kids Golf Next Level Trainings» für 8- bis 16-Jährige an. Zudem finden im August zweitägige Sommer-Golfcamps für Jugendliche mit Platzreife statt. Seit Frühling 2026 wird das bestehende Team um Andy MacDonald und Paul West durch Ronald Hummeling verstärkt. Der gebürtige Niederländer war zuvor fünf Jahre beim Golfclub Oberstdorf sowie zwei Jahre beim Golfclub Dirkshorn in den Niederlanden tätig. Er übernimmt die Leitung der neuen Jugendcamps. Das Sonnenalp Resort reagiert damit auf eine Entwicklung, die sich im gesamten DACH-Raum zeigt: Golf gewinnt bei jüngeren Zielgruppen und Familien zunehmend an Attraktivität.
Der Mann hinter der Academy
Andy MacDonald ist in England aufgewachsen, in einer Familie, in der Golf selbstverständlich war. Auf väterlicher Seite spielten alle, und für ihn stand früh fest, dass auch er diesen Weg einschlagen würde. Seit über 40 Jahren ist er als PGA Golf Professional tätig. 2023 übernahm er als Head Pro die Leitung der Golfacademy Sonnenalp. Was ihn bis heute antreibt, ist nicht allein die Technik. Es ist das, was auf dem Platz zwischen Menschen passiert: «Golf ist für mich ein idealer Sport für die ganze Familie. Besonders schön finde ich, dass mehrere Generationen gemeinsam spielen können: Kinder, Eltern und Grosseltern. Das gibt es nur bei wenigen Sportarten.»
Andy MacDonald lebt privat, was er beruflich vermittelt: «Auch ich spiele in meiner Freizeit am liebsten mit meiner Familie. Es macht Spass, gemeinsam auf dem Platz zu stehen, sich gegenseitig zu motivieren und die eigenen Fortschritte zu sehen.»
Das Handicap-System schafft vergleichbare Bedingungen
Möglich macht das eine Besonderheit des Golfsports: das Handicap. Diese Zahl beschreibt die Spielstärke jeder Spielerin und jedes Spielers. Wer schwächer spielt, erhält Vorgabeschläge, wer stärker spielt, weniger. So treten am Ende alle zu vergleichbaren Bedingungen an. Ein zehnjähriges Kind kann auf diese Weise gegen die Grossmutter gewinnen, obwohl beide ein ganz unterschiedliches Niveau haben.
Golf verbindet Generationen und begeistert zunehmend die Jugend
«Es ist beeindruckend, wie schnell junge Golfer:innen Fortschritte machen, wenn Spielfreude und gezieltes Training zusammenkommen», sagt Michael Fässler, der das Sonnenalp Resort gemeinsam mit seiner Ehefrau Anna-Maria Fässler in der vierten bzw. fünften Generation leitet. «Und wenn dann noch Eltern oder gar Grosseltern mit den Kindern und Enkeln auf die Runde gehen, merkt man: Golf verbindet Generationen. Genau deshalb bauen wir dieses Angebot gezielt aus.»
Im Rahmen des «Family Course Programm» wurden die Abschläge am Golfplatz Oberallgäu gezielt verkürzt und an junge Spielerinnen und Spieler angepasst. Das ermöglicht Erfolgserlebnisse und fördert Motivation und Spielfreude.
Neues Hofgut auf der «Sonnenalp»: Wo Kinderträume auf Pferderücken Wirklichkeit werden
Ponys striegeln, den ersten Galopp wagen, abends erschöpft und glücklich ins Bett fallen. Was Kinderträume sind, wird im Allgäuer Fünf-Sterne-Resort Sonnenalp ab sofort Wirklichkeit. Das Resort hat auf seinem Hofgut ein Areal mit moderner Reithalle, einem Restaurant und darüber liegenden Lofts eröffnet. Im Mittelpunkt stehen Feriencamps, in denen Kinder und Jugendliche das Reiten von Grund auf erleben können, während die Eltern alle Annehmlichkeiten des Resorts geniessen.
Pferd und Kind im Zentrum
«Wenn ein Pony sanft mit der Nase stupst und Kinderaugen zu leuchten beginnen, entsteht oft mehr als nur ein Ferienerlebnis. Nicht Leistung steht im Vordergrund, sondern die Beziehung zwischen Mensch und Tier», erläutert Anna-Maria Fässler, welche die «Sonnenalp» in vierter Generation mit ihrem Mann Michael und Sohn Jakob Fässler führt. Die Reitercamps verbinden praktischen Unterricht mit Einblicken in Pflege, Stallalltag und den respektvollen Umgang mit dem Tier. Über drei oder sechs Tage tauchen die jungen Gäste in den Alltag des Hofguts ein. Sie führen, satteln, lernen Abläufe im Stall kennen. Neue Freundschaften entstehen ebenso selbstverständlich wie ein wachsendes Gefühl von Verantwortung.
Einsteigen oder vertiefen: Zwei Camps, eine Leidenschaft
Für die Jüngsten ab fünf Jahren bietet das dreitägige Camp einen sanften Einstieg: An drei Vormittagen entdecken Kinder im Longen- sowie im Einzel- und Gruppenunterricht den Umgang mit den Tieren. Beim Putzen, Führen und Satteln der Ponys gewinnen die Kinder mehr Vertrauen und dieses wächst durch Wiederholung und Nähe. Den Abschluss bildet eine kleine Prüfung mit Urkunde. Ein Moment, der oft noch lange nach den Ferien nachwirkt. Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren mit Reiterfahrung finden im sechstägigen Camp das passende Umfeld: In kleinen Gruppen feilen sie an Technik und Ausdruck. Herzstück ist das Einstudieren einer eigenen Dressur-Kür zur Lieblingsmusik. Die abschliessende Vorführung vor Publikum verbindet Konzentration, Rhythmus und Präsenz. Ein Abschluss, den so schnell niemand vergisst. Unterrichtet wird von erfahrenen Reitlehrerinnen und Reitlehrern in der neuen, lichtdurchfluteten Reithalle.
Wohnen direkt am Reiterhof
Die neuen Hofgut‑Lofts befinden sich im neu geschaffenen Hofgut-Areal, das an die Ursprünge der «Sonnenalp» als Bauernhof erinnert. Direkt über der neu errichteten Reithalle gelegen, verbinden sie alpine Bautradition mit Elementen des Industrial Designs. Holz, Stahl und Glas strukturieren die zweigeschossigen Räume, Loggien öffnen den Blick in die Landschaft. Das Haupthaus ist dennoch in drei Minuten zu Fuss erreichbar. So beginnt der Tag mit einem kurzen Weg in die Stallungen und endet entspannt im Loft oder in der weitläufigen Wasser- und Wellnesswelt des Resorts.
Neues Hofgut-Restaurant: Genuss mit Bergblick und Showküche
Neu im Hofgut-Areal ist ausserdem das Hofgut-Restaurant: rund 60 Plätze, eine offene Showküche, eine Sonnenterrasse und ein weiter Blick auf die Berge machen es zum lebendigen Treffpunkt für Reiterfamilien. Kulinarisch setzt das Restaurant auf modernes Soulfood: mittags unkompliziert und frisch, abends kreative Drei-Gang-Menüs à-la-carte im Rahmen der Halbpension. «Hunde sind ausdrücklich willkommen, ebenso externe Gäste» ergänzt Hoteldirektorin Anna-Maria Fässler. Ein integrierter Hofladen mit Reitbekleidung, Pferdezubehör und Sonnenalp-Produkten ergänzt das Konzept.
Reitferien mit dem Komfort eines Fünf-Sterne-Resorts
Das Hofgut ist Teil des 224-Zimmer-Resorts Sonnenalp, das seit 1919 in Familienhand ist. Die rund 20’000 m² grosse Indoor- und Outdoor-Wasser- und Wellnesswelt, mehrere Restaurants sowie ein betreutes Kinder- und Jugendprogramm sorgen dafür, dass Familien nicht wählen müssen: Wer möchte, verbindet intensive Reitertage mit dem vollen Komfort des Resorts.
Pferdespass und Reitvergnügen
Reitercamps, drei oder sechs Tage ab 5 Jahren.
Diverse Termine von Frühling bis Sommer 2026 ab EUR 350,00 / CHF 321,50 pro Person für drei Tage, EUR 750,00 / CHF 689.– pro Person für sechs Tage. Zuzüglich zur gebuchten Zimmerkategorie für zwei Erwachsene und ein Kind ab EUR 1035.00 / CHF 953.– die NachtEs gilt der aktuelle Tageskurs. Neben den beliebten Reitercamps bietet das Sonnenalp Resort zahlreiche weitere Reitangebote für unterschiedliche Alters- und Leistungsstufen an; vom liebevollen Einstieg mit dem Reitabzeichen 10 über aufbauende Kurse wie Reitabzeichen 9 und 8 bis hin zum Pferdeführerschein für fundiertes Wissen rund um Verhalten, Kommunikation und Sicherheit im Umgang mit Pferden. Damit schafft das Resort ganzjährig vielfältige Möglichkeiten für individuelle Pferdeerlebnisse im Allgäu.
Tanja Grandits zieht an den Rhein. Neue Adressen für Shop und Restaurant während der «Stucki»-Sanierung.
Trotz Teilsanierung und Erweiterungsbau bleibt das Restaurant Stucki in Basel präsent: Tanja Grandits (19 Punkte Gault&Millau, zwei Michelin-Sterne) sorgt mit neuen Übergangslösungen für Kontinuität. Mitte August 2026 eröffnet der beliebte Shop einen zweiten Standort im Basler St. Johann-Quartier. Das Restaurant wird ab dem 1. Februar 2027 im Rhypark weitergeführt. Damit bleibt die Welt von Tanja Grandits auch während der Bauzeit in Basel erlebbar.
Shop neu im St. Johann-Quartier
Ab Mitte August 2026 eröffnet der beliebte Shop einen zweiten Standort an der St. Johanns-Vorstadt 38 in Basel – in einem Ladenlokal mit Blick auf den Rhein, in dem bis vor kurzem der Grimsel Concept Store beheimatet war. Das Sortiment bleibt vertraut: ein kuratierter Ort für den schönen Alltag mit den Eigenprodukten von Tanja Grandits, Geschirr, Design- und Küchenprodukten, Keramik von Esther Spychiger, Kissen von Pascale Wiedemann, Kosmetik von Susanne Kaufmann und vielem mehr. Der bestehende Shop an der Bruderholzallee bleibt voraussichtlich bis Ende September 2026 geöffnet. Ob der neue Standort im St. Johann-Quartier als Zwischenlösung oder als längerfristige Ergänzung bestehen bleibt, lässt Tanja Grandits bewusst offen.
Das Restaurant Stucki zieht in den Rhypark
Auch für das Restaurant gibt es eine Lösung während der Sanierungszeit: Ab dem 1. Februar 2027 wird Tanja Grandits mit ihrem Team im Rhypark kochen, in den Räumlichkeiten des ehemaligen Restaurants Roots von Pascal Steffen (18 Punkte Gault&Millau, zwei Michelin-Sterne). Der Rhypark bietet Platz für 40 bis 50 Gäste, vergleichbar mit dem «Stucki», und wird mit dem bestehenden Inventar des Restaurants Stucki eingerichtet. Das Team bleibt an Bord und zieht mit an die neuen Standorte. Dazu Tanja Grandits: «Die Menschen in unserem Team prägen massgeblich das Erlebnis, das unsere Gäste bei uns haben. Umso mehr freut es mich, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen und auch die neuen Standorte zusammen beziehen.»
Für Tanja Grandits und ihr Team ergibt sich daraus eine ideale Zwischennutzung: Der Rhypark bleibt Eventlocation und wird in der Zwischenphase gezielt ergänzt, da er bis Mitte Januar 2027 sowie erneut ab November 2027 durch die «Rhypark Dinner Show» belegt ist. Das kulinarische Konzept wird mit denselben Ambitionen und derselben Freude weitergeführt, in leicht angepasstem Rahmen: Statt des gewohnten 9-Gang-Menüs wird ein 6-Gang-Menü serviert. Der Betrieb im Rhypark ist voraussichtlich bis November 2027 geplant.
Aktualisierter Fahrplan für das Restaurant Stucki im Bruderholz
Die letzten Monate am angestammten Standort sind wie folgt geplant: Bis Ende Juni 2026 ist das Restaurant Stucki regulär geöffnet. In den Monaten Juli, August und September wird ausschliesslich abends sowie am Samstagmittag gekocht. Am 26. September 2026 schliesst das Restaurant Stucki seine Türen im Bruderholz, bevor die Bauarbeiten beginnen. Die Wiedereröffnung ist im November 2027 vorgesehen. «Wir freuen uns sehr, dass wir sowohl für den Shop als auch für das Restaurant wunderbare Übergangslösungen gefunden haben. So bleiben wir auch während der Bauzeit nah bei unseren Gästen. Der Umzug an den Rhein ist für uns alle auch ein spannendes neues Kapitel», sagt Tanja Grandits.
Restaurant Schlüssel bleibt geöffnet
Das zweite Restaurant von Tanja Grandits, das Restaurant Schlüssel in Oberwil BL, ist von den Bauarbeiten nicht betroffen und bleibt regulär geöffnet.
Hinweis zum Bauprojekt
Das Bauprojekt am Bruderholz umfasst eine Manufaktur für Eigenprodukte, eine Schulungsküche, Aufenthaltsräume für Mitarbeitende sowie zusätzliche Lagermöglichkeiten. Zudem werden bestehende Gebäudeteile saniert und die Infrastruktur angepasst.
Bildcredits: ©Digitalemassarbeit
Private Living Collection auf der «Sonnenalp»: Neue Wohnformen zwischen Resort und Rückzugsort
Mit der neuen Private Living Collection bündelt das Fünf-Sterne-Resort Sonnenalp seine eigenständigen Wohnformen und erweitert zugleich das Angebot: Insgesamt 17 Natur-Lodges, Hofgut-Lofts sowie die bereits etablierten Alpenchalets werden künftig unter der Collection geführt. Die Einheiten verbinden architektonische Klarheit, räumliche Grosszügigkeit und unmittelbare Naturnähe mit der Infrastruktur eines ganzjährig betriebenen Resorts.
Das Konzept spricht Gäste an, die ihren Aufenthalt eigenständig gestalten und dennoch nicht auf die Infrastruktur eines Resorts verzichten möchten. Es verbindet privaten Rückzugsraum mit dem unmittelbaren Zugang zu Wellness, Gastronomie, Golf und ganzjährigen Aktivitäten.
Natur-Lodges: Licht, Weite und absolute Ruhe
Am sonnigen Südhang der «Sonnenalp» liegen die fünf neuen Natur-Lodges, eingebettet in die Landschaft und mit freiem Blick auf die Allgäuer Bergwelt. Grosszügige 180-Grad-Panoramaverglasungen lassen Tageslicht tief in den Raum fliessen und schaffen ein Wohngefühl zwischen drinnen und draussen. Die runden Baukörper aus Holz wirken wie moderne Rückzugsnester: reduziert im Design, warm in der Materialität. Naturbelassene Oberflächen, weiche Textilien und klare Linien sorgen für ein ruhiges Raumgefühl, das bewusst entschleunigt. Die Natur wird Teil des Wohnens; morgens beim ersten Kaffee auf der Südterrasse, abends in stiller Zurückgezogenheit. Ein Highlight ist der private Wellnessbereich. Gästen steht eine Natur-Sauna sowie ein Relax-Pool zur Verfügung.
Hofgut-Lofts: Lebendige Architektur mit Reiterhof-Atmosphäre
Die neuen Hofgut‑Lofts befinden sich im neu geschaffenen Hofgut-Areal, das an die Ursprünge der «Sonnenalp» als Bauernhof erinnert. Direkt über der neu errichteten Reithalle gelegen, verbinden sie alpine Bautradition mit Elementen des Industrial Designs. Holz, Stahl und Glas strukturieren die zweigeschossigen Räume, Loggien öffnen den Blick in die Landschaft. Eine eigene kleine Reception im Hofgut schafft ein Wohngefühl zwischen Boutique-Hideaway und modernem Chalet. Ideal für Paare, Familien und Designliebhaber:innen – auch mit Hund.
Die Alpenchalets: Eigenständiges Wohnen mit Resortanbindung
Rund 1,4 Kilometer vom Haupthaus entfernt liegen die drei Alpenchalets Wielenberg – grosszügige Doppelhaushälften mit jeweils zwei beziehungsweise sechs 190 Quadratmeter grossen Apartments. Mit drei Schlafzimmern auf der oberen Etage, eigenem Garten und einem grosszügigen Grundriss bieten sie Platz für bis zu sechs Personen. Der offen gestaltete Wohn- und Essbereich ist harmonisch mit der Küche verbunden. Ein Kamin bildet den Mittelpunkt des Wohnraums und öffnet den Blick in die Allgäuer Bergwelt. Die Chalets sind als eigenständiges Ferienhaus konzipiert und zugleich an die Leistungen des Resorts angebunden: Frühstück, Abendmenü sowie die Nutzung der 20.000 m² grossen Wellnesswelt sind eingeschlossen. Auch Hunde sind willkommen.
Hofgut‑Restaurant: Soulfood, Sharing und Bergpanorama
Im Zuge des Neubaus der Wohnformen und der Entwicklung des Hofguts mit Reithalle und Stallungen ist auch das Hofgut-Restaurant entstanden. Direkt über der Reithalle gelegen, ist das neue Restaurant mit rund 60 Plätzen ein lebendiger Treffpunkt für Geniesser:innen. Offene Showküche, grosse Sonnenterrasse und ein weiter Blick auf die Berge prägen die Atmosphäre. Kulinarisch setzt das Restaurant auf modernes Soulfood: mittags unkompliziert und frisch, abends kreative Drei-Gang-Menüs à-la-carte im Rahmen der Halbpension. Viele Gerichte sind zum Teilen gedacht. «Hunde sind ausdrücklich willkommen, ebenso externe Gäste» ergänzt Hoteldirektorin Anna-Maria Fässler. Ein integrierter Hofladen ergänzt das Konzept mit ofenfrischem Gebäck, regionalen Spezialitäten und ausgewählten Sonnenalp-Produkten.
Materialität, Licht und Landschaft als Leitmotiv
Allen Wohnkonzepten gemeinsam ist die klare Haltung der «Sonnenalp». Die Architektur folgt dem Ort. Holz aus der Region, hochwertige Naturmaterialien, durchdachte Lichtführung und bewusste Raumaufteilungen schaffen Erlebnisräume, die nicht beeindrucken wollen, sondern berühren. «Die Lodges, Lofts und Chalets sind keine klassischen Hotelzimmer. Sie sind eigenständige Lebensräume innerhalb der Sonnenalp», sagt Anna-Maria Fässler, die das seit 1919 familiengeführte Resort gemeinsam mit ihrem Mann Michael Fässler und Sohn Jakob Fässler in vierter resp. fünfter Generation führt. «Sie ermöglichen Rückzug und lassen zugleich die Vielfalt des Hauses offen.»
65 Prozent wählten Mehrweg. Jetzt folgt der nächste Praxistest in Bern.
Das Berner Mehrwegunternehmen reCIRCLE setzt im März 2026 im Rahmen des EU-Forschungsprojekts STOPP den «Reuse Wednesday» fort. Nach erfolgreichen Resultaten der ersten Durchführung wird der Aktionstag nun an vier aufeinanderfolgenden Mittwochen im Berner Betrieb «Casa di Mamma» umgesetzt. Der Praxistest untersucht, wie sich ein regelmässiger Mehrweg-Schwerpunkt konkret auf den Take-away-Alltag und das Konsumverhalten der Gäste auswirkt, insbesondere bei einer jungen Zielgruppe.
Erfolgreicher Praxistest bei «Wow Momo»
Die erste Durchführung im Herbst 2025 bei «Wow Momo» in Bern zeigte deutliche Effekte: Während üblicherweise rund 25 Prozent der Take-away-Gerichte in Mehrweg bezogen wurden, lag der Anteil an den vier «Reuse Wednesdays» durchschnittlich bei 65 Prozent. Selbst zwei Wochen nach Abschluss der Kampagne blieb die Mehrwegquote mit 34 Prozent weiterhin signifikant höher als vor der Testphase. Die Resultate zeigen: Ein klar sichtbarer, wiederkehrender Schwerpunkt auf Mehrweg kann das Verhalten der Kund:innen nachhaltig beeinflussen. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für die zweite Durchführung.
Zweite Durchführung in neuem gastronomischem Umfeld
Mit dem «Casa di Mamma» wird das Konzept nun in einem anderen Setting getestet. Der zentral gelegene Take-away-Store im Herzen von Bern bietet frisch zubereitete Pasta und Pinsa sowie Catering für Veranstaltungen, Business Lunches und Festivals. Kim Sarah Rothenbühler, Geschäftsleiterin von Casa di Mamma, betont: «Wir übernehmen Verantwortung, indem wir nachhaltigere Alternativen fördern und damit die Kreislaufwirtschaft stärken. Gleichzeitig setzen wir uns dafür ein, Mehrweg als praxistaugliche Lösung zu etablieren und unsere Kundschaft für ein Umdenken zu sensibilisieren.» Die Lage im Herzen der Stadt zieht vor allem eine junge, trendbewusste Kundschaft an. Gerade diese Zielgruppe macht den Standort für das Forschungsprojekt besonders spannend. Ursina Haslebacher, Projektleiterin STOPP bei reCIRCLE, erklärt: «Nach den positiven Resultaten bei Wow Momo möchten wir nun untersuchen, wie sich der wiederkehrende Mehrweg-Schwerpunkt in einem anderen gastronomischen Umfeld verhält, insbesondere bei einer jungen Zielgruppe. Der Praxistest liefert uns konkrete Daten zu Nutzung, Abläufen und Kundenreaktionen im Take-away-Bereich.»
Standard statt Ausnahme: Mehrweg übernimmt im Take-away
Mit dem «Reuse Wednesday» wird Mehrweg im Betrieb konsequent ins Zentrum gerückt. Ziel ist es, Mehrweg als einfache und selbstverständliche Wahl im Take-away-Alltag zu etablieren. Auffällige Kommunikationsmittel im Restaurant machen die Aktion sichtbar, während die Gerichte standardmässig in Mehrwegverpackungen ausgegeben werden. Einweg bleibt auf Wunsch erhältlich.
Teil eines europäischen Forschungsprojekts
Der Berner Pilot ist Teil des EU-Forschungsprojekts STOPP (Strategies to Prevent and Reduce Plastic Packaging Pollution from the Food System), das darauf abzielt, Plastikabfälle in der Lebensmittelbranche drastisch zu reduzieren. Neue Geschäftsmodelle, technologische Innovationen und ein verändertes Konsumverhalten bilden dabei den Kern der Initiative. reCIRCLE bringt als Schweizer Partnerin des Projekts ihre umfassende Erfahrung mit Mehrwegsystemen ein und testet praxisorientierte Lösungen mit Gastronomiebetrieben. «Die Schweiz hat ein enormes Potenzial, Mehrweg im Take-away-Bereich zu verankern. Bern bietet mit seinem Bewusstsein für Nachhaltigkeit und einem wachsenden Netzwerk engagierter Restaurants die ideale Grundlage», betont Haslebacher.
Ausblick
Der «Reuse Wednesday» wird künftig regelmässig mit wechselnden Restaurants in verschiedenen Städten durchgeführt. Interessierte Gastronomiebetriebe können sich bei reCIRCLE melden, um Teil dieser Bewegung zu werden. Langfristig soll die Initiative zu einem nationalen «Reuse Wednesday» in der gesamten Schweiz ausgebaut werden.
Das Restaurant Stucki von Tanja Grandits kann geplantes Bauprojekt umsetzen. Die Baubewilligung wurde erteilt.
Das Restaurant Stucki von Tanja Grandits in Basel (19 Punkte Gault&Millau, zwei Michelin-Sterne) kann das geplante Bau- und Sanierungsprojekt umsetzen. Der Betrieb bleibt bis Ende Juni regulär geöffnet, ab Juli nur noch abends, bevor die Komplettsanierung beginnt. Die Wiedereröffnung ist für November 2027 geplant.
Organisation während der Bauzeit
Mit der erteilten Baubewilligung ist der formale Rahmen für das Bau- und Sanierungsprojekt des Restaurants Stucki in Basel gegeben. Der Restaurantbetrieb läuft vorerst weiter: Bis Ende Juni ist das Restaurant regulär geöffnet, von Anfang Juli bis Ende September ausschliesslich abends, ausser am Samstag, da wird das Restaurant mittags wie abends geöffnet sein. Anschliessend beginnt die Komplettsanierung, währenddessen der Betrieb auf dem Bruderholz vollständig eingestellt wird. Die Wiedereröffnung ist für November 2027 vorgesehen.
Perspektiven für Mitarbeitende während der Schliessungsphase
Während der baubedingten Betriebspause werden neue Projekte vorangetrieben. Mit den rund 50 Mitarbeitenden werden derzeit individuelle Gespräche geführt. Ziel ist es, auf die jeweiligen persönlichen Situationen einzugehen sowie Anliegen und Bedenken im Zusammenhang mit dem Bauprojekt und der Betriebsschliessung auf dem Bruderholz sorgfältig aufzunehmen und zu klären. «Aktuell erarbeiten wir Konzepte, um unseren Mitarbeitenden sowohl während als auch nach der Schliessungsphase weiterhin eine berufliche Perspektive bieten zu können. Dazu prüfen wir unter anderem die Weiterentwicklung unseres Standorts in der Basler Innenstadt, einschliesslich der Fortführung des Shops sowie eines gastronomischen Angebots. Wir sind uns unserer sozialen Verantwortung bewusst und stehen in engem, persönlichem und kontinuierlichem Austausch mit unseren Mitarbeitenden», sagt Tanja Grandits. Über konkrete Projekte wird informiert, sobald entsprechende Konzepte vorliegen.
Restaurant Schlüssel bleibt geöffnet
Das zweite Restaurant von Tanja Grandits, das Restaurant Schlüssel in Oberwil BL, ist von den Bauarbeiten nicht betroffen und bleibt regulär geöffnet. Hinweis zum Bauprojekt Das Bauprojekt umfasst eine Manufaktur für Eigenprodukte, eine Schulungsküche, Aufenthaltsräume für Mitarbeitende sowie zusätzliche Lagermöglichkeiten. Zudem werden bestehende Gebäudeteile saniert und die Infrastruktur angepasst.
Hinweis zum Bauprojekt
Das Bauprojekt umfasst eine Manufaktur für Eigenprodukte, eine Schulungsküche, Aufenthaltsräume für Mitarbeitende sowie zusätzliche Lagermöglichkeiten. Zudem werden bestehende Gebäudeteile saniert und die Infrastruktur angepasst
Hotel Bernerhof Gstaad: Nach 30 Jahren geht die Mehrheit an neue Eigentümer
Nach nahezu 30 Jahren an der Spitze des Hotel Bernerhof Gstaad haben Brigitte und Thomas Frei entschieden, ihre Mehrheitsbeteiligung an der Hotel Bernerhof AG an neue Eigentümer zu übertragen. Diese stehen Gstaad und der Region seit Langem nahe und verfolgen eine langfristige Vision für das traditionsreiche Haus im Herzen des Dorfes. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Seit drei Jahrzehnten prägten Thomas und Brigitte Frei den «Bernerhof Gstaad» mit Passion, Weitsicht und persönlichem Engagement. Unter ihrer Leitung entwickelte sich der «Bernerhof» zu einem der führenden Genuss- und Gourmet-Hotels der Schweiz – ausgezeichnet für herausragende kulinarische Qualität, Nachhaltigkeit und authentische Herzlichkeit. Brigitte und Thomas Frei betonen, wie wichtig ihnen eine verantwortungsvolle Übergabe war: «Nach all den Jahren als Inhaber und in der Direktion des ‘Bernerhofs’, sind wir glücklich, dieses lebendige Erbe einer Gruppe zu übergeben, die von einer positiven und ambitionierten Vision für den ‘Bernerhof’ und für Gstaad getragen ist». Besonders freut es sie, dass François Grohens die operative Leitung übernimmt.
Neue Eigentümer mit klarer Vision für ein lebendiges Dorfzentrum Die neuen Eigentümer, RMG, The Risk Management Group SA mit Sitz in Genf sowie Holdingstone AG, eine Investitions- und Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Zug, beabsichtigen den «Bernerhof» behutsam weiterzuentwickeln. Ziel ist es, das Dorfzentrum von Gstaad ganzjährig zu beleben – im Sinne einer klaren Warmbettstrategie — und das Angebot auf die Bedürfnisse einer sich wandelnden Gästegruppe auszurichten. Jean-Guillaume Pieyre, Gründer und CEO von RMG, der seit seiner Kindheit eine besondere Verbundenheit zum Berner Oberland pflegt, erklärt: «Ich bin Brigitte und Thomas Frei sehr dankbar für das Vertrauen, das sie uns entgegenbringen. Es freut mich besonders, gemeinsam mit Emmanuel Kilchenmann ein Projekt voranzubringen, das Gstaad und der Region mit Respekt begegnet und die Vision eines lebendigen Dorfzentrums das ganze Jahr über teilt.» Auch Emmanuel Kilchenmann, CEO der Holdingstone AG, unterstreicht den langfristigen Ansatz: «Im Zentrum unseres Engagements steht eine nachhaltige Entwicklung, die den Dorfkern von Gstaad stärkt und dem Wohl der gesamten Region dient. Die zentrale Lage und die historische Verankerung des Hotels bringen Verantwortung mit sich und erfordern Bescheidenheit. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Jean-Guillaume Pieyre bei der Realisierung dieses Projekts. Entscheidend ist dabei eine Umsetzung in enger Abstimmung mit den Behörden, der lokalen Bevölkerung sowie dem lokalen Gewerbe.»
François Grohens übernimmt die Direktion des Hotel Bernerhof Gstaad Per Anfang Dezember hat François Grohens (55) die operatie Leitung des Hotel Bernerhof Gstaad übernommen. Für den erfahrenen Hotelier ist es eine Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte: Bereits von 2002 bis 2011 war er im «Bernerhof» tätig, bevor er ins «Park Gstaad» wechselte, wo er zuletzt während sechs Jahren als Direktor amtete. Der gebürtige Franzose ist seit seiner Ausbildung im Maison Kammerzell in Strassburg in der internationalen Hotellerie zu Hause. Stationen in den USA und auf Kreuzfahrtschiffen führten ihn 1997 in die Schweiz und im Jahr 2000 nach Gstaad. Dort begann er im Hotel Le Grand Chalet, bevor ihn sein Weg in den «Bernerhof Gstaad» führte – zunächst als Restaurant Manager, später als F&B Manager / HR. Nun übernimmt Grohens die Gesamtverantwortung für das 46-Zimmer Hotel und seine vier prämierten Restaurants. «Ich bin stolz und hoch motiviert, die Leitung des ‘Bernerhof’ zu übernehmen und die grossartige Arbeit von Brigitte und Thomas Frei gemeinsam mit dem engagierten Team fortzuführen», sagt er. Sein Fokus liegt darauf, «den ‘Bernerhof’ für Stammgäste als herzlichen, vertrauten Ort zu bewahren und gleichzeitig neue Gäste mit der Qualität des Service, der Restaurants und der lebendigen Atmosphäre zu begeistern.»
Lancierung des «reUse Wednesday» in Bern: Wöchentlicher Aktionstag für Mehrweglösungen – initiiert von reCIRCLE für das EU-Forschungsprojekt STOPP.
Am 5. November startet im Berner Wow Momo Take-Away der «reUSE Wednesday»: Ein Pilotprojekt von reCIRCLE im Rahmen des EU-Forschungsprojekts STOPP, das zeigt, wie Mehrweg im Take-away-Bereich zur neuen Norm werden kann. Mit der Vision, den Mittwoch schweizweit zum Mehrwegtag zu machen, wird das Thema vier Mittwoche lang erprobt – ein wegweisender Schritt zur Reduktion von Einwegverpackungen und Plastikabfällen in der Gastronomie.
Mehrweg im Alltag sichtbarer machen
Der «reUSE Wednesday» verfolgt das Ziel, Kund:innen für die Vorteile und die Einfachheit von Mehrweg zu sensibilisieren. Während des «reUSE Wednesday» wird Mehrweg im Restaurant besonders sichtbar gemacht. Dazu Ursina Haslebacher: «Der Pilot soll zeigen, ob diese verstärkte Sichtbarkeit dazu führt, dass mehr Kund:innen zu Mehrweg greifen – und ob der Effekt auch danach anhält. Wer an diesem Tag sein Essen zum Mitnehmen bei «Wow Momo» holt, wird dazu ermutigt, sich bewusst gegen Einwegverpackungen zu entscheiden und setzt damit ein Zeichen für eine nachhaltige und zirkuläre Zukunft.» Nyima Petsang, der Inhaber vom «Wow Momo», erklärt: «Mein Wunsch ist, dass mindestens 60 Prozent meiner Gerichte in Mehrwegbehältern ausgegeben werden, das wären doppelt so viele wie heute. Ich mache bei diesem Projekt mit, weil mir die Umwelt am Herzen liegt und ich davon überzeugt bin, dass wir gemeinsam nachhaltige Veränderungen schaffen können.»
Vor dem Restaurant sowie auf Social Media wird aktiv auf den Aktionstag hingewiesen. Unterstützt durch auffällige Plakate, digitale Displays und informative Beiträge steht Mehrweg als unkomplizierte und alltagstaugliche Alternative im Mittelpunkt. Teilnehmende Restaurants werden von reCIRCLE mit umfassenden Kommunikationsmaterialien unterstützt, um ihre Gäste wirkungsvoll über die Aktion zu informieren. *
«Mit dem reUSE Wednesday wollen wir zeigen, dass nachhaltiges Handeln kein Mehraufwand ist, sondern einfach Teil des täglichen Lebens werden kann», erklärt Ursina Haslebacher, Projektleiterin bei reCIRCLE. «Wenn Mehrweg zur Normalität wird, entsteht echter Wandel im Denken, im Handeln und letztlich in der Gesellschaft. Unsere Vision ist es, den «Reuse Wednesday» zukünftig als wöchentlich wiederkehrenden Mehrwegtag zu besetzen und daraus eine Bewegung zu schaffen», so Haslebacher weiter.
Teil eines europäischen Forschungsprojekts
Der Berner Pilot ist Teil des EU-Forschungsprojekts STOPP (Strategies to Prevent and Reduce Plastic Packaging Pollution from the Food System), das darauf abzielt, Plastikabfälle in der Lebensmittelbranche drastisch zu reduzieren. Neue Geschäftsmodelle, technologische Innovationen und ein verändertes Konsumverhalten bilden dabei den Kern der Initiative. reCIRCLE bringt als Schweizer Partnerin des Projekts ihre umfassende Erfahrung mit Mehrwegsystemen ein und testet praxisorientierte Lösungen mit Gastronomiebetrieben. «Die Schweiz hat ein enormes Potenzial, Mehrweg im Take-away-Bereich zu verankern. Bern bietet mit seinem Bewusstsein für Nachhaltigkeit und einem wachsenden Netzwerk engagierter Restaurants die ideale Grundlage für einen erfolgreichen Start», betont Haslebacher.
Ausblick
Der «reUSE Wednesday» wird künftig regelmässig mit wechselnden Restaurants in verschiedenen Städten durchgeführt. Interessierte Gastronomiebetriebe können sich bei reCIRCLE melden, um Teil dieser Bewegung zu werden. Langfristig soll die Initiative zu einem nationalen «reUSE Wednesday» in der gesamten Schweiz ausgebaut werden.
* Anmerkung: Einwegverpackung wird jeweils trotzdem verfügbar sein, jedoch wird standardmässig Mehrwegverpackung ausgegeben und Kund:innen müssen sich aktiv dagegen entscheiden, wenn sie lieber Einwegverpackung möchten. Der Standard wird also umgedreht.
Neuigkeiten von der «Sonnenalp»: Wechsel an der Spitze des Gourmetrestaurants Silberdistel
38 Jahre und sechs Monate lang verantwortete Brian McLaren die Restaurantleitung im Sternerestaurant Silberdistel. Nach fünf Jahren als Mitarbeiterin in der «Sonnenalp» und Stellvertreterin des Schotten übernahm Naomi Merz nun im August 2025 die Führungsposition. Gemeinsam mit dem Team um Küchenchef Florian Wagenbach sorgt die 31-Jährige für ein unvergessliches Erlebnis über die Kulinarik hinaus.
«Entscheide dich für den Gast»
«Wenn du für den Gast oder für das Haus entscheiden musst, entscheide dich für den Gast. Somit hast du dich automatisch für das Haus entschieden», war die Devise von Brian McLaren. Diese Gastorientierung, reflektiert Naomi Merz, habe Brian McLaren ihr als seine Stellvertreterin zusammen mit seiner bemerkenswerten Tischarbeit in den vergangenen fünf Jahren mit auf den Weg gegeben. Mit der neuen Position gehen mehr Verantwortung, Organisation und Planung ebenso wie Repräsentanz-Aufgaben einher, weiss die 31-Jährige.
Doch die Freude über das Gastgebersein steht an erster Stelle. Gemeinsam mit aktuell drei festen Mitarbeitenden und dem Küchenteam geht es Naomi Merz, die ergänzend eine Sommelière-Ausbildung an der IHK absolviert hat, vor allem um den perfekten Service – ein Anspruch, der sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche des Sonnenalp Resorts zieht. Seit ihrer Ausbildung vor über zehn Jahren ist Naomi Merz bestens mit Fine Dining, à-la-carte Restaurants und 5-Sterne-Häusern vertraut. Ihre Stationen umfassen Schloss Elmau im Wettersteingebirge (Ausbildungsbetrieb), Egerner Höfe (Tegernsee), Traube Tonbach (Schwarzwald) und Bachmair Weissach (Tegernsee).
Charisma – eine entscheidende Zutat
Das Gourmetrestaurant Silberdistel im Allgäuer 5-Sterne-Resort Sonnenalp verfügt seit 2010 nicht nur über einen Michelin-Stern, sondern ist auch mit drei Kochlöffeln im «Schlemmer Atlas» ausgezeichnet und mit 16 Punkten im Gault-Millau-Führer dekoriert. Neben der Küche, kulinarischen Klassikern sowie moderner gehobener Fusion Cuisine, tragen das elegante und alpenländische Interieur und der Blick auf das Alpenpanorama signifikant zum dauerhaften Erfolg des Restaurants bei. Hinzu kam eine weitere, unbezahlbare Komponente: Die professionelle und leidenschaftliche Restaurantführung von Brian McLaren. Nach mehr als 38 Jahren ist der Schotte im Juli dieses Jahr in den Ruhestand gegangen. Auch wenn McLaren eine Lücke hinterlässt, freuen sich die Gastgeber Anna-Maria und Michael Fässler mit ihren Mitarbeitenden auf das neue Kapitel mit Naomi Merz, das weiterhin von McLarens Werten geprägt sein wird.
Externe Besucher:innen und durchdachtes Interieur
Auch Besucher:innen, die keine Gäste des familiengeführten Hotels sind, können im Restaurant Silberdistel in den Genuss eines ganz besonderen kulinarischen Abends kommen. Auf Wunsch werden die Gourmetgerichte von einer Auswahl aus 450 Weinen begleitet, die dem mit rund 30.000 Flaschen bestückten Weinkeller entstammen.
Für ein stimmungsvolles Ambiente im Restaurant sorgen Farb- und Form-Referenzen zur Silberdistel sowie Holz, Hirschleder und Stein – Naturmaterialien, die mit Schmiedearbeiten aus der Region harmonieren.
Von St. Moritz nach Vitznau: Fabrizio Zanetti vom «Suvretta House» zu Gast im «focus ATELIER»
Vom 5. bis 8. November 2025 gönnt sich Patrick Mahler und sein Team eine kreative Auszeit. In dieser Zeit übernimmt ein ebenso hochkarätiger Name die kulinarische Regie im Restaurant focus ATELIER des Park Hotel Vitznau: Fabrizio Zanetti, Executive Chef des traditionsreichen «Suvretta House» in St. Moritz, bringt seine charakteristische Kochkunst für vier besondere Abende an den Vierwaldstättersee.
Fabrizio Zanetti steht für eine französische Küche, die er mit internationalen Akzenten und feiner Leichtigkeit neu interpretiert. Seine Handschrift vereint klassische Haute Cuisine mit moderner Eleganz; stets marktfrisch, saisonal und mit einer Ästhetik, die gleichermassen Auge und Gaumen begeistert.
Für das Gastspiel im «focus ATELIER» komponiert Zanetti ein Menü, das französische Raffinesse und weltläufige Kreativität vereint. Gäste erwartet ein eindrückliches 8-Gang-Menü mit zahlreichen französischen Klassikern, die einen modernen Twist erhalten – darunter sein Signature-Dish, das Gänseleber Mosaik. Zudem dürfen sich die Gäste auf eine kreative vegetarische Menü-Variante freuen.
«Suvretta House» und Park Hotel Vitznau: Gemeinsame Werte und ein architektonisches Erbe
Die Verbindung zwischen dem «Suvretta House» und dem Park Hotel Vitznau geht über die Kulinarik hinaus: Beide Häuser teilen eine lange Tradition in der Schweizer Luxushotellerie, höchste Ansprüche an Qualität und ein gemeinsames architektonisches Erbe, entworfen vom Zürcher Architekten Karl Koller, der sowohl das «Suvretta House» (1912) als auch das ursprüngliche Park Hotel Vitznau (1903) gestaltete.
Bereits im Februar 2025 war Patrick Mahler (18 GaultMillau-Punkte, zwei Michelinsterne) zu Gast in St. Moritz, ein kulinarischer Austausch, der nun am Vierwaldstättersee fortgesetzt wird. Im Februar 2026 kehrt Patrick Mahler nach St. Moritz zurück und vertieft die Verbindung zwischen den beiden Häusern weiter. Fabrizio Zanetti, ausgezeichnet mit 17 GaultMillau-Punkten und einer der führenden Küchenchefs der Schweiz, sieht im Park Hotel Vitznau einen Ort, der dieselbe Leidenschaft für Perfektion und Gastlichkeit verkörpert wie das «Suvretta House». Sein Gastspiel spiegelt diese gemeinsamen Werte wider und verspricht vier Abende voller Genuss, kulinarischer Handwerkskunst und inspirierendem Austausch.














































