Wenn Bern zum Theater wird: «Sonnen à Table» gastiert im Restaurant ZOE
Vom 9. Juni bis 8. Juli 2026 verwandelt Sonnen Bern einen Tisch im Fine-Dining-Restaurant ZOE in eine kulinarische Bühne. Sechs Gäste, ein vegetarisches Menü in vier Akten, begleitet von Verjus statt Wein. Es ist kein Dinner. Es ist eine Inszenierung.
Ein Tischtuch als Bühnenbild. Verjus als Hauptdarsteller. Geschmack als Partitur. Was ab dem 9. Juni jeweils dienstags und mittwochs im Restaurant ZOE an der Berner Münstergasse stattfindet, bewegt sich zwischen Gastronomie, Theater und persönlicher Erinnerung. «Souvenir de Berne» erzählt Bern nicht geografisch, sondern emotional. Fragmentarisch, poetisch, leicht verfremdet. So, wie Erinnerungen funktionieren. Jeder Gang ist ein Ort. Jede Geschichte ein Souvenir. Jeder Verjus eine andere Stimmung.
Zwei Handschriften, eine Inszenierung
Konzept und kreative Leitung stammen von der Künstlerin Janique Sonnen. Die illustrierten Tischtücher, die im Verlauf des Abends gewechselt werden, bilden das Bühnenbild; ihre Arbeiten an den Wänden des Restaurants ZOE vervollständigen die Inszenierung. Die kulinarische Umsetzung verantwortet Maël Hêche, Co-Küchenchef des «ZOE». Das mit einem Michelin-Stern und 15 GaultMillau-Punkten ausgezeichnete Restaurant in der Berner Altstadt serviert ausschliesslich vegetarische Gerichte und steht für eine zeitgenössische, produktorientierte Küche. Mit «Souvenir de Berne» entsteht ein Format, das sich vom regulären Angebot des «ZOE» unterscheidet und exklusiv für diese Zusammenarbeit kreiert wurde. Maël Hêche übersetzt die dramaturgische Vorlage von «Sonnen» in vegetarische Kompositionen, in denen die SONNEN Verjus aus unreifen Schweizer Trauben, nicht bloss begleiten, sondern integraler Bestandteil der Gerichte sind.
Vier Akte, ein Prolog, zwei Intermezzi
Der Abend beginnt mit einem Prolog: In Butter gebräunte Züpfe auf warmem Aarestein, eine stille Verneigung vor der ältesten Brotspezialität Berns, erstmals 1430 urkundlich erwähnt. Darauf folgt Akt I, «Le matin clair»: Heu-infusierte Panna cotta, Verjus-Sorbet. Kalt, konzentriert, ungeschliffen; ein erster Löffel als Versprechen.
Im zweiten Akt tritt der Rosengarten auf. Rosen, Äpfel, Radieschen, Frischkäse-Espuma, Brennnesselblatt in Tempurateig, begleitet vom blumig-zarten Verjus Souvenir du Rosé. Das Entracte erinnert an den Zibelemärit: ein klares Röstzwiebel-Consommé, abgelöscht mit Verjus Blanc, dazu ein Cracker mit Wandflueh-Käse.
Akt III führt in die Tiefe der Berner Küche. Suure Sellerie, in Verjus und Essig mariniert, in Salzkruste geschmort, trifft auf Bergkartoffel-Millefeuille und Sauerkraut, begleitet vom komplexen, würzigen Verjus Souvenir du Rouge. Eine Verneigung vor der Berner Platte und dem Suure Mocke, radikal reduziert auf drei Elemente.
Nach einem Intermède mit Berner Rosentee, einer nicht aromatisierten Komposition aus Apfelstücken, Zimt, Karkadé, Brennnessel, Lindenblüten und Rosenblüten, schliesst Akt IV den Abend: Tartelette mit Rhabarberkompott in Verjus, italienische Meringue, Buchweizenschaum. Bittersüss, sauersüss, zart und stark zugleich.
Verjus als roter Faden
Die alkoholfreie Getränkebegleitung bildet das dramaturgische Rückgrat des Abends. Verjus, der Saft aus unreifen Trauben, war in der europäischen Küche über Jahrhunderte als Würzmittel geschätzt, bevor Zitrone und Essig ihn verdrängten. SONNEN Bern arbeitet mit drei Sorten: Souvenir du Blanc aus Fendant- und Venus-Trauben vom Walliser Rebberg, Souvenir du Rosé und Souvenir du Rouge, beide aus Pinot Noir und Shiraz vom Bielersee. Klar und mineralisch der eine, blumig-zart der andere, komplex und erinnerungsstark der dritte.
Drei Tücher, eine visuelle Dramaturgie
Auch der Tisch selbst erzählt. Drei eigens von Janique Sonnen illustrierte Tischtücher wechseln im Verlauf des Abends und spiegeln die Dramaturgie der Akte: Das erste zeigt ein ruhiges, offenes Bild mit ersten Berner Elementen: Zytglogge, Zähringerbrunnen, Trauben. Das zweite verdichtet sich mit Farbe, Blüten und Bewegung. Das dritte verwebt Architektur, Natur und Symbole zum vollständigen Bild. Im letzten Akt kehrt der Tisch zum ersten Tuch zurück. Nach der Fülle öffnet sich wieder Raum.
Reservation: restaurant-zoe.com/experience-details/souvenir-de-berne-zoe
Über die Beteiligten
SONNEN Bern entwickelt unter der Leitung der Künstlerin Janique Sonnen Formate an der Schnittstelle von Kulinarik, Kultur und Verjus. Die SONNEN Verjus aus unreifen Schweizer Trauben wurden von Falstaff mit bis zu 92 Punkten bewertet, sind von Janique Sonnen entwickelt und seit Dezember 2025 erhältlich. Die junge Bernerin (25) geht all ihre Projekte mit einem klaren künstlerischen Blick an. Schon früh kombinierte sie Gestaltung, Beobachtung und feine Sinneswahrnehmung zu ihrem eigenen kreativen Stil. In einer Familie, in der Kunst und Kreativität zum Alltag gehörten, war dieser Weg beinahe vorgezeichnet. Sie illustrierte für internationale Marken und veröffentlichte die Stadtführer-Reihe «Lovely» über Schweizer Städte, die sie selbst schrieb und gestaltete.
Restaurant ZOE steht für vegetarisches Fine Dining und ist mit einem Michelin-Stern, dem grünen Michelin-Stern und 15 GaultMillau-Punkten ausgezeichnet. Küchenleitung: Maël Hêche und Joel Coray. Co-Küchenchef Maël Hêche verantwortet die kulinarische Umsetzung von «Souvenir de Berne». Das Format ist exklusiv für diese Zusammenarbeit entstanden und unterscheidet sich vom regulären Angebot des Restaurants.
Was ist Verjus?
Verjus ist der seltene Saft unreifer Trauben – milder als Essig, feiner als Zitrone. Die grünen Beeren werden von Hand geerntet, weshalb der Ertrag naturgemäss klein ist. Für die Verjus von «Sonnen» werden Pinot Noir und Syrah aus Ligerz sowie Fendant aus Salgesch verwendet. Reiner Verjus wäre zu sauer; daher wird er bei «Sonnen» mit Kräutern und Blüten zu einer eigenständigen Komposition verfeinert.
Handgemacht in Bern, ohne Zuckerzusatz, ohne künstliche Aromen.
Erhältlich im Online-Shop oder bei ausgewählten Fachgeschäften sowie in der Gastronomie.
Drei neue Verjus-Kompositionen von «Sonnen» – zeitgemäss, alkoholfrei und aus Bern
Mit Souvenir du Rouge, Souvenir du Blanc und Souvenir du Rosé präsentiert Janique Sonnen drei neuartige Verjus-Kompositionen, die bewussten Genuss neu definieren: nicht süss, klar, elegant und aromatisch vielschichtig. Handgemacht in Bern, komponiert aus Schweizer Trauben, Kräutern und Blüten – eine edle Alternative zu Wein, ohne Alkohol, aber mit Charakter.
Die junge Bernerin und Gründerin Janique Sonnen bringt langjährige Erfahrung aus Produktentwicklung, Sensorik und kreativer Kulinarik mit. Ihr Anspruch: Getränke zu gestalten, die sich harmonisch zu Speisen fügen, subtile Genussmomente eröffnen, alkoholfrei und zugleich modern, leicht und stilsicher bleiben. «Verjus inspiriert mich, weil er frei ist von Erwartungen. Seine Aromatik ist eigenständig; nicht süss, sondern klar, tiefgründig und lebendig. Genau das macht ihn so vielseitig», so Janique Sonnen.
Drei Kompositionen – drei Stimmungen
Souvenir du Rosé
Feinperlig, leicht, elegant. Perfekt zum Anstossen, zu Antipasti, Lachs-Tatar oder Garnelen. Gekühlt bei 12 °C im Sektglas bringt er eine zarte, festliche Note. Je nach gewünschtem Ausdruck leicht gekühlt oder bei Raumtemperatur im Sektglas geniessen – gekühlt wirkt er frischer, bei Raumtemperatur aromatischer.
Souvenir du Blanc
Frisch, lebendig, präzise. Ideal zu Gemüse, Sushi, Burrata oder Zitronenrisotto. Optimal bei Raumtemperatur im Weissweinglas geniessen – so zeigt sich seine klare, feine Aromatik. An warmen Tagen leicht auf 18–20° C temperieren.
Souvenir du Rouge
Dunkel, samtig, ruhend. Passt hervorragend zu Pilzen, Linsenragout, Ofengemüse oder Hartkäse. Bei Raumtemperatur im Weinglas entfaltet er seine dichte, warme Struktur – im Sommer leicht gekühlt auf 18–20 °C servieren.
Mehr als ein Getränk: Für besondere Momente das ganze Jahr über
Der von Janique Sonnen komponierte Verjus eignet sich als stilvolles, regionales und alkoholfreies Geschenk für die Festtage. Gleichzeitig bietet er auch in Zeiten bewussten Genusses, etwa während des «Dry January», eine aromatische Alternative mit Tiefe und Leichtigkeit. Ganz ohne Alkohol, Zuckerzusatz oder künstliche Aromen.
Ein Getränk mit natürlichen Vorteilen
Verjus enthält natürliche Säuren, Antioxidantien und wertvolle Pflanzenstoffe der Traube. Durch die Verwendung unreifer Beeren ist er besonders mild, bekömmlich und anregend. «Eine geschmacklich klare und gesundheitlich interessante Alternative zu Wein ohne die Schwere alkoholischer Getränke. Ich wollte eine Essensbegleitung schaffen, die modern wirkt und dennoch Tiefe besitzt. Ein Getränk mit Stil, das Wein ersetzen kann, ohne ihn zu kopieren», sagt Janique Sonnen.
Facettenreich wie die Farben im Herbst: Das Kulturprogramm im Kammermusiksaal Vitznau
Im Kammermusiksaal Vitznau wird im Herbst ein abwechslungsreiches Programm präsentiert: Die Besucher:innen erwarten nicht nur eine rauschende Ballnacht, sondern unterschiedliche Musikformationen und Stilrichtungen.
Den Auftakt macht am Samstag, 18. Oktober, der Herbstball Vitznau. Der goldene Kammermusiksaal verwandelt sich zum ersten Mal in einen Ballsaal mit Live-Musik des Ensembles Antarès und DJ Vladi. Der Herbstball Vitznau bietet in einzigartiger Atmosphäre mit feierlicher Balleröffnung, Showeinlagen und Mitternachtsquadrille ein ganz besonderes gesellschaftliches Ereignis am Vierwaldstättersee. Die Platzzahl ist begrenzt, der Vorverkauf endet am 13. Oktober 2025.
Am Mittwoch, dem 22. Oktober, bringt das Festival DER HERBST das New Balkan Folk Septett nach Vitznau. Mit Violine, Gesang, Hackbrett, Tambura, Saxofon, Kontrabass, Percussion und Akkordeon verweben die Musiker alte Volkslieder mit experimentellen Rhythmen und kreieren so eine leidenschaftliche, zeitgenössische Klangsprache. Einen Tag später, am Donnerstag, dem 23. Oktober, treten die Kruger Brothers vor bereits ausverkauftem Haus auf. Jens und Uwe Kruger, die heute in North Carolina leben und einst in Luzern verwurzelt waren, bringen zusammen mit Joel Landsberg ihre unverwechselbare Mischung aus Bluegrass und Roots Music auf die Bühne. Ihre Musik erzählt von Entdeckergeist und berührt zugleich tief.
Ein unterhaltsames Programm versprechen Bubble Beatz und Enrico Lenzin am Samstag, 25. Oktober. Während Christian Gschwend und Kay Rauber mit ihrem Programm „schlagZEUGS“ auf Alltagsgegenständen Rhythmen entlocken, die zwischen Groove, Leichtigkeit und augenzwinkernder Spielfreude changieren, interpretiert Enrico Lenzin Tradition neu: Alphorn, Schlagzeug, Stepptanz und Loop-Technik verschmelzen bei ihm zu einem überraschenden Klangbild.
Den südamerikanischen Charme an kühlen Herbsttagen bringt am 9. November Anton Violinist & Friends «Tango Passion». Vier herausragende Musiker entfalten ein leidenschaftliches Klangbild, das Klassik, Tango-Tradition und Improvisation vereint. «Tango ist mehr als nur Musik – er ist ein Spiegel von Liebe, Sehnsucht und Widerstandskraft. Geboren in den Strassen von Buenos Aires und Montevideo, er von den rohen Momenten des Lebens».
Am Samstag, dem 15. November, präsentiert die Kulturkommission Vitznau den Kinofilm «Tschugger, de lätscht Fall» im Kammermusiksaal, die Adaption der vierten und letzten Staffel der Walliser Krimikomödie „Tschugger“ von David Constantin. Der Film feierte seine Weltpremiere am 4. Oktober 2024. Die Geschichte folgt den Kultpolizisten Bax und Pirmin bei einem Fall, der mit einer Sprüherei beginnt und sich zu einer internationalen Bedrohung entwickelt, die nicht nur das Wallis, sondern die ganze Welt bedroht.
Ausblick in den Januar 2026 Am Samstag, 3. Januar 2026 findet im Kammermusiksaal bereits zum dritten Mal das Neujahrskonzert mit den Gewinner:innen des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs statt. Tickets sind bereits jetzt erhältlich.
www.dasmorgen.ch/veranstaltungen
Premiere im Kammermusiksaal Vitznau:
Mit dem ersten «Herbstball Vitznau» feiert der goldene Kammermusiksaal am Vierwaldstättersee ein gesellschaftliches Debüt der besonderen Art. Unter dem Motto «Märchen aus Licht und Gold» lädt der Ball am 18. Oktober 2025 zu einem unvergesslichen Abend voller Eleganz, Kultur und Lebensfreude ein.
Der Kammermusiksaal, ein akustisches und architektonisches Meisterwerk im Campus Kultur Kulinarik Vitznau, ist erstmals Kulisse für ein solch festliches Ereignis. Mit seiner einmaligen Atmosphäre bietet der Saal den perfekten Rahmen, um die europäische Balltradition in einem neuen Glanz aufleben zu lassen.
Ein Abend voller Höhepunkte
Der Ball beginnt mit einer feierlichen Eröffnung durch Debütant:innen, die den Abend traditionell einläuten. Auf der 140 m² grossen Parkettfläche sorgt das junge Ensemble Antarés für ein unvergleichliches Klangerlebnis, das die beeindruckende Akustik des Saals in Szene setzt. Darüber hinaus ergänzt DJ Vladi die musikalische Vielfalt mit modernen Rhythmen und sorgt so ebenfalls für schwungvolle Tanzmomente. Für Ballbesucher:innen, die ihre Tanzschritte auffrischen möchten, wird um 17 Uhr ein kostenloser Tanz-Crashkurs im «Das Morgen» angeboten. So können Gäste perfekt vorbereitet in den Abend starten.
Gesellschaftlicher Höhepunkt des Abends ist die Mitternachtsquadrille, ein gemeinschaftlicher Tanzmoment, der alle Gäste verbindet. Kulinarisch wird der Abend durch ein elegantes Dinner begleitet, während zwei Galerien zum Flanieren und Beobachten bei einem Glas Champagner einladen.
Der Besuch des Herbstballs in Vitznau lässt sich ideal mit einem Aufenthalt in einem der drei erstklassigen Hotels vor Ort verbinden. Ballgäste profitieren sogar von einem exklusiven Rabatt bei der Buchung des Balltickets für das elegante Fünf-Sterne-Deluxe Park Hotel Vitznau, das charmante Campus Hotel Hertenstein oder das moderne Neuro Campus Hotel Das Morgen, welches sich auf demselben Gelände befindet. Gäste können die Magie des Balls verlängern und den Abend in einem komfortablen und stilvollen Ambiente ausklingen lassen.
Herbstball Vitznau: Eine Hommage an Tradition und stilvolle Begegnungen
«Mit diesem Ball wollen wir dem Gesellschaftstanz sprichwörtlich wieder einen Raum geben – und zwar in einem ganz besonderen, einzigartigen Ambiente», so die Motivation für Karola Mayr, diesen besonderen Anlass zu organisieren.
Weitere Informationen und Tickets
Tickets für den Ball sind online erhältlich und kosten ab CHF 319.– pro Ticket. Im Ticketpreis enthalten sind Eintritt zum Ball, Begrüssungssekt oder Orangensaft, das Drei-Gang-Abendessen, ein Kaffee oder Espresso und 47cl Wasser.
In Verbindung mit dem Ballbesuch profitieren Gäste von einem Preisnachlass von 15 Prozent auf Übernachtungen, um den besonderen Anlass in vollen Zügen zu geniessen.
chamber – die Video-Konzertreihe aus dem Kammermusiksaal Vitznau
KULTUR KULINARIK VITZNAU setzt ein weiteres Zeichen in der Musikszene: Mit der neuen Video-Konzertreihe «chamber» entstand ein digitales Format, das Kammermusik auf besondere Weise erlebbar macht. Fünf aussergewöhnliche Künstler:innen und Ensembles präsentieren ihre Musik in einer Konzertlocation, die speziell für eine optimale Klangqualität geschaffen wurde.
Ein neues Kapitel in der Geschichte des jungen Kammermusiksaals – digital concerts
Mit der neuen Video-Konzertreihe «chamber» lanciert das KKV ein digitales Musikformat, das die Essenz der Kammermusik in den Mittelpunkt stellt. Die Reihe lädt dazu ein, den Zauber des Kammermusiksaals in Vitznau sowie die Musik in ihrer reinsten Form zu erleben.
Mehr als ein Konzert – ein Bekenntnis zur künstlerischen Echtheit
«chamber» versteht sich nicht nur als Konzertreihe. Es ist ein Statement für Authentizität und Intimität in der Musik. Wir wollen die Videoproduktionen und die Musik nicht als perfektioniertes Endprodukt zeigen, sondern als lebendigen Prozess – mit all seinen Nuancen, Geräuschen im Raum und Momenten der Stille.
Auch technische Unvollkommenheiten, hörbare Anstrengung oder kleine Unwägbarkeiten werden bewusst nicht herausgeschnitten, sondern als Teil der künstlerischen Realität verstanden», so Johannes Kaiser-Strähl, Initiator der chamber-Reihe und Leitung für Audio, Video und Technik.
Start mit dem Pianisten Sergey Tanin
Den Auftakt gab der international gefeierte Pianist Sergey Tanin mit einer emotionalen, tiefgründigen und technisch brillanten Klavierperformance. Tanin, bekannt für seine musikalische Präzision, ist ein regelmässiger Gast des Kammermusiksaals. «Es war eine grosse Freude, in diesem wunderbaren Saal in Vitznau zu spielen. Die erstklassige Akustik und die inspirierende Umgebung machen jedes Konzert zu einem besonderen Erlebnis», äusserte sich Tanin begeistert.
Ein Raum geschaffen für Musik
Der Kammermusiksaal Vitznau wurde speziell für die akustischen Bedürfnisse der Kammermusik entwickelt und bietet mit seinen zehn Metern Deckenhöhe sowie der detailgenauen Raumakustik ideale Bedingungen für eine klare und authentische Klangwiedergabe – sowohl im Konzert als auch in der digitalen Übertragung. «Grosse, hohe Räume wie dieser lassen den Klang und die Musik einzigartig zur Geltung kommen», sagt Noemi Büchi.
Für die Komponistin und Performance-Künstlerin des zweiten «chamber»-Konzertes, ist das Spielen im Kammermusiksaal ein besonderes Erlebnis. «Die Resonanz des Klangs in diesem Raum ist beeindruckend. Der Bass entfaltet sich gigantisch, der Klang wirkt nah und physisch spürbar.
Der Raum selbst wird Teil der Musik», beschreibt Büchi ihre Eindrücke. Die Architektur mit reliefartigen Seitenwänden trägt ebenso wie das Zusammenspiel von Licht, Farben und Klang zur einzigartigen Atmosphäre des Saales bei.
Mit «chamber» wird eine Brücke zwischen der analogen und der digitalen Welt geschlagen und gezeigt, wie ein Konzertsaal neue Wege geht, um seiner Vision treu zu bleiben.
Klang trifft Krise: «Does It Still Matter» von Noémi Büchi – jetzt auf Youtube
Noémi Büchi bewegt sich in der Welt der elektroakustischen Musik, die von abstrakten Rhythmen bis zu orchestralen Klanglandschaften reicht. «Does It Still Matter» ist ein immersives, audiovisuelles Erlebnis, das die Zuschauenden einlädt, über die Vergänglichkeit unserer materiellen Welt und unsere Beziehung zu unserer eigenen Materialität – dem menschlichen Körper – nachzudenken. Die Künstlerin hinterfragt den Zustand unserer Welt, die zunehmend fliessend und immateriell geworden ist. Diese Performance basiert auf Noémi Büchis gleichnamigem Album, das im Mai 2024 veröffentlicht wurde. Es markiert den Höhepunkt einer Reihe von Kreationen, die sich mit der physischen Natur des Klangs auseinandersetzen und auf «Matière» und «Matter» aufbauen.
Mit der Mischung aus Klang, visueller Ästhetik und philosophischer Tiefe schafft Noémi Büchi ein multisensorisches Erlebnis, das den Raum als Medium nutzt, um intensive Momente der Selbstreflexion zu ermöglichen. «Ich möchte den Klang in seiner physischen Natur erfahrbar machen und die Zuhörenden ermutigen, sich mit der Vergänglichkeit auseinanderzusetzen. Für mich ist das ein essentieller Teil des kreativen Prozesses», bringt sie ihre Arbeit auf den Punkt.
Das Konzert von Noemi Büchi ist ab Freitag, 25. April 2025 ab 11:30 Uhr auf dem YouTube Kanal des KKV verfügbar: www.youtube.com/@kkv.kultur
Vorschau auf die kommenden Monate der Konzertreihe «chamber»
In den folgenden Monaten erwartet die Zuschauer:innen eine Reise durch die verschiedenen Genres der Musik.
30. Mai 2025
Zwei talentierte Musiker:innen der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), Gewinner:innen eines Wettbewerbs für dieses Format, präsentieren ein Programm aus Alter Musik. Ihre Darbietung zeigt die klangliche Vielfalt vergangener Epochen und deren faszinierenden Reiz.
27. Juni 2025
Schweizer Musik. Die Musiker:innen nehmen das Publikum mit ihren Eigenkompositionen und Arrangements an die Hand für eine musikalische Reise, die die Grenzen zwischen Tradition und Innovation verschwimmen lässt. Traditionellen Klängen bis hin zu modernen Interpretationen schaffen eine intime Atmosphäre für die Verbindung der kulturellen Vielfalt und den Möglichkeiten der Schweizer Musiktradition.
25. Juli 2025
Zum Abschluss der Reihe entführt ein Ensemble mit einem breiten Repertoire aus Klassik und traditioneller Musik die Zuhörer:innen in den Sommer. Mit Charme, Eleganz und künstlerischer Tiefe erschaffen sie im goldenen Saal ein unvergessliches Konzerterlebnis.
«101 besten Hotels»
Das Fünfsterne-Deluxe Hotel Park Hotel Vitznau am Vierwaldstättersee wurde von der Jury der «101 besten Hotels» zum Luxury Lake Side Resort of the Year ausgezeichnet. Darüber hinaus belegte das Park Hotel Vitznau den dritten Platz in der Kategorie Luxury Leisure Hotels, womit es als eines der drei besten Ferienhotels gewürdigt wurde. Als weiterer Erfolg für die Gruppe wurde das Palais Coburg in Wien in der Kategorie Luxury City Palais ausgezeichnet. Parallel dazu erhielt Urs Langenegger, CEO der Hospitality Vision Lake Lucerne AG, die Auszeichnung Iconic Hotelier of the Year. Diese Anerkennungen rücken besondere Leistungen in der Hotellerie in den Fokus und reflektieren wegweisende Entwicklungen der Branche.
Das Park Hotel Vitznau beeindruckt seit Jahren mit seiner einmaligen Verbindung aus historischem Charme und modernem Luxus. Mit 48 individuell gestalteten Residenzen und Suiten, erstklassigen Gastronomieangeboten – darunter das prämierte Fine-Dining-Restaurant focus ATELIER – und seinem exklusiven Weinkeller zählt das Haus zu den herausragenden Luxushotels Europas.
Die aktuelle Doppelauszeichnung als Luxury Lake Side Resort of the Year und der dritte Platz bei den Luxury Leisure Hotels unterstreichen einmal mehr die überragende Qualität und den internationalen Ruf des Hauses. Das Palais Coburg in Wien, ein weiteres Juwel der Hospitality Vision Lake Lucerne AG, erhielt ebenfalls eine bedeutende Auszeichnung. Als Luxury City Palais wurde der historische Stadtpalast gewürdigt, der nicht nur durch seine klassizistische Architektur, sondern auch durch sein Spitzenangebot im Bereich Kulinarik, Veranstaltungen und Gastfreundschaft begeistert.
Urs Langenegger, CEO der Hospitality Vision Lake Lucerne AG, wurde parallel von der Jury zum Iconic Hotelier of the Year gewählt. Damit wurde seine herausragende Führungsqualität und sein innovativer Ansatz in der Hotellerie gewürdigt. Unter seiner Leitung gehören vier renommierte Häuser zur Gruppe, darunter das Park Hotel Vitznau, das Neuro Campus Hotel Das Morgen und das Campus Hotel Hertenstein in der Schweiz sowie das Palais Coburg in Wien.
«Diese dreifache Auszeichnung erfüllt uns mit Freude und Stolz», erklärt Urs Langenegger. «Die Anerkennung unserer Hotels sowie der persönliche Titel geben uns Ansporn, unsere Standards weiterhin auf höchstem Niveau zu halten und unsere Gäste mit einzigartigen Erlebnissen zu begeistern. Mein besonderer Dank gilt den Teams vor Ort, die diese Erfolge durch ihren Einsatz und ihre Leidenschaft möglich machen.»
Mit diesen Ehrungen wird nicht nur die Spitzenstellung des Park Hotel Vitznau und des Palais Coburg bestätigt, sondern auch die Innovationskraft und Führungsstärke, die Urs Langenegger und sein Team auszeichnen.
Die Wiener Sängerknaben zu Gast im goldenen Kammermusiksaal in Vitznau
Ein ganz besonderes Konzertangebot lockt im März 2025 Musikliebhaber:innen an den Vierwaldstättersee: Die weltberühmten Wiener Sängerknaben treten im Kammermusiksaal des Campus Kultur Kulinarik Vitznau (KKV) auf. Zwei exklusive Konzerte zum 200. Geburtstag von Johann Strauss bieten die seltene Gelegenheit, den renommierten Knabenchor in der einzigartigen Atmosphäre des goldenen Saals bei herausragender Akustik zu erleben.
Der Schweizer Gourmet-Koch Patrick Mahler begeistert Wien
in kulinarisches Highlight erwartet die Wiener Gourmetszene: vom 24. Jänner bis 1. Februar 2025 präsentiert der vielfach ausgezeichnete Chefkoch Patrick Mahler vom Schweizer Restaurant focus ATELIER vom Fünfsterne-Deluxe Hotel Park Hotel Vitznau seine preisgekrönte Küche im prächtigen Ambiente des «Palais Coburg». Der mit 18 Gault-Millau-Punkten und zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Koch gehört zu den renommiertesten seiner Zunft.
«Palais Coburg» Wien: Umfangreiche Zimmer-Renovation ab Januar 2025
Das renommierte Fünf-Sterne-Superior-Hotel Palais Coburg Residenz im Herzen Wiens renoviert ab dem 6. Januar 2025 seine Suiten. Das Gourmetrestaurant Silvio Nickol (zwei Michelin-Sterne und 19 Gault Millau Punkte), das «Clementine im Glashaus» und die Veranstaltungsräume bleiben weiterhin geöffnet. Die Wiedereröffnung ist ab Dezember 2025 geplant.
Musikalischer Start ins Jahr 2025 mit einem musikalischen Highlight
Bereits zum zweiten Mal veranstaltet Kultur Kulinarik Vitznau (KKV) in Kooperation mit dem Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb (SJMW) ein Neujahrskonzert am Samstag, 4. Januar 2025, ab 17:00 Uhr im goldenen Kammermusiksaal. Es treten Preisträger:innen des 49. Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs in einem abwechslungsreichen Konzert auf. Die Nachwuchskünstler:innen präsentieren sowohl beeindruckende Solo-Darbietungen als auch begeisternde Ensemble-Formationen.
























































